Todesfall in Zusammenhang mit PMMA

ChEck iT! warnt immer wieder vor gesundheitlich besonders bedenklichen Substanzen, wie auch im Jänner 2011 vor einer als Speed verkauften Probe, die statt Amphetamin PMA und bk-MBDB enthalten hat.

Wie erst jetzt bekannt wurde, gab es im Jänner 2011 in Österreich einen Todesfall in Zusammenhang mit PMMA
(Para-Methoxymethamphetamin)!
Das weiße Pulver wurde vermutlich als Speed in Wien gekauft und nasal konsumiert und enthielt neben PMMA auch 3′,4′-Methylenedioxy-α-pyrrolidinobutiophenone (MDPBP), eine Substanz, die in Österreich zum ersten Mal gefunden wurde.

In letzter Zeit musste  immer wieder vor PMA bzw. PMMA gewarnt werden; im Herbst 2010 wurden aus Norwegen mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit PMMA berichtet, in den Niederlanden wurden im November PMMA haltige Tabletten sichergestellt und Check iT! hat, wie oben schon erwähnt, zuletzt im Jänner 2011 eine PMA-haltige Speedprobe analysiert. Also:  PMA/PMMA kann sowohl in Pulver als auch in Tabletten vorkommen.

Leider zeigt sich wieder einmal, dass es wirklich wichtig wäre, deine Substanzen testen zu lassen! Wenn das nicht möglich ist, teste vorsichtig an, d.h.  konsumiere nur geringe Mengen und lass mehrere Stunden vergehen, bevor du nachlegst!!!

Informationen zu PMA/PMMA findest du auf unserer Homepage unter Substanzen / Synthetische Drogen!