Benzodiapezine – Download Infofolder

Rohypnol®

Mögliche Wirkungen
Rohypnol® hat eine sedierende, schlaffördernde Wirkung, und wird daher vor allem bei seit kurzem bestehenden Schlafstörungen, denen keine körperliche Erkrankung zugrunde liegt, eingesetzt. Im Gegensatz zu Valium® zeichnet sich Rohypnol® durch eine etwas stärkere euphorisierende und antriebssteigernde Wirkung aus.

 

Negative Effekte
Als Flunitrazepam-Nebenwirkungen können Müdigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Apathie und Reizbarkeit auftreten. Zudem können das Erinnerungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsvermögen, sowie die Psychomotorik beeinträchtigt werden. Diese Effekte schränken die Fahrtüchtigkeit ein. Rohypnol® löst in einigen Fällen aggressives Verhalten aus.

 

Wirkmechanismus
Die Einnahme von Rohypnol® erfolgt üblicherweise oral. Rohypnol® und anderer Benzodiazepine entfalten ihre Effekte über die Wechselwirkung mit bestimmten Strukturen im Gehirn – den sogenannten GABA-Rezeptoren. GABA ist eine Aminosäure (Gamma-Aminobuttersäure), die im Gehirn als hemmender Botenstoff oder Neurotransmitter fungiert. Besonders viele GABA-Rezeptoren finden sich im limbischen System, einer Gehirnstruktur die u.a. an der Entstehung von Emotionen und der Funktion des Gedächtnisses beteiligt ist.

 

Mögliche Langzeitfolgen
Längerfristiger, chronischer Gebrauch von Rohypnol® und anderen Benzodiazepinen, kann zu psychischer und körperlicher Abhängigkeit führen. Ein abruptes Absetzten des Medikamentes nach längerem Gebrauch führt zu teilweise schweren Entzugserscheinungen, wie Angst-, und Spannungszuständen, Halluzinationen, Schlafstörungen, Muskelkrämpfen und Krampfanfällen (Epileptische Anfälle), zu starken Schwitzen, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen. Als Folge missbräuchlichem Langzeitkonsums können Depressionen, Störungen des Blutbildes und Beeinträchtigung der Leberfunktion auftreten.

Medikamente, wie Rohypnol® werden aufgrund ihrer negativen Effekte und Langzeitfolgen nur unter ärztlicher Kontrolle abgegeben. Nichtmedizinischer Missbrauch dieser Substanzen kann neben schweren gesundheitlichen Folgen auch zu rechtlichen Schwierigkeiten führen.

 

Konsumiere nie bei…

  • Schwangerschaft und Stillperioden.
  • gestörter Leber und Nierenfunktion, da Valium von der Leber abgebaut und über die Niere ausgeschieden wird und diese Organe dadurch stark belastet werden.

 

Mischkonsum

  • Benzodiazepine & andere Downer
    Die gleichzeitige oder zeitlich kurz versetzte Einnahme von Benzodiazepinen und anderen Beruhigungsmitteln, sowie Alkohol, GHB oder Opioiden erhöht die Gefahr einer Atemdepression. Weiters kann es zu starken Blutdrucksenkung kommen.Benzodiazepine haben eine sehr lange Wirkdauer und einen bis zu drei Stunden verzögerten Wirkeintritt. Auf keinem Fall sollten während dieser Phase weitere Benzodiazepine eingenommen werden – die Gefahren einer Überdosierung sind andernfalls besonders groß.

 

Risk reduction

  • Benziodiazepine werden aufgrund ihrer Nebeneffekte und der möglichen Langzeitfolgen nur unter ärztlicher Kontrolle verabreicht. Ein Missbrauch dieser Substanzen kann zu gesundheitlichen und rechtlichen Folgen führen.
  • Das Risiko einer Überdosierung und einer Atemlähmung ist bei Mischkonsum mit anderen Downern wie Alkohol, GHB oder Opioiden, besonders hoch.

 

Das Gesetz
Rohypnol® unterliegt als Medikament dem Arzneimittelgesetz und erfordert eine ärztliche Verschreibung. Wer dieses Medikament einfach weitergibt oder verkauft, verstößt gegen das Arzneimittelgesetz und zwar auch dann, wenn es ursprünglich von einem Arzt verschrieben wurden.

 

Chemisches
Rohypnol® ist der Handelsname des Benzodiazepins Flunitrazepam. Als Benzodiazepin zählt es weiters zur Gruppe der Anxiolytika – wörtlich „angstlösendes Mittel“ und zu den „Hypnotika“ – also Schlafmitteln.

 

Geschichte
Anfang der 1950er Jahre wurden für medizinische Zwecke die ersten Beruhigungsmittel – sogenannte „Tranquilizer“ – entwickelt. 1960 folgten mit den Benzodiazepinen Beruhigungsmittel der zweiten Generation – beruhigende, angstlösende Medikamente mit geringeren Nebenwirkungen. 1977 stellte der Chemiker Leo Sternbach vom Pharmakonzern Roche schließlich das Benzodiazepin Diazepam, das unter dem Handelsnamen Valium® bekannt wurde, her. Ebenfalls von Roche wurde 1979 das Medikament Rohypnol® eingeführt.
____________________________________________________________________

 

Valium®

Mögliche Wirkungen
Valium® wirkt angstlösend, dämpfend, muskelentspannend und schlaffördernd. In der Medizin wird es zur Behandlung von Angst-, Spannungszuständen, psychischer Unruhe sowie Schlafstörungen eingesetzt.

 

Negative Effekte
Als Diazepam-Nebenwirkungen können Müdigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Apathie und Reizbarkeit auftreten. Zudem können das Erinnerungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsvermögen, sowie die Psychomotorik beeinträchtigt werden. Diese Effekte schränken die Fahrtüchtigkeit ein.

 

Wirkmechanismus
Die Einnahme von Valium® erfolgt überlicherweise oral. Valium® und anderer Benzodiazepine entfalten ihre Effekte über die Wechselwirkung mit bestimmten Strukturen im Gehirn – den sogenannten GABA-Rezeptoren. GABA ist eine Aminosäure (Gamma-Aminobuttersäure), die im Gehirn als hemmender Botenstoff oder Neurotransmitter fungiert. Besonders viele GABA-Rezeptoren finden sich im limbischen System, einer Gehirnstruktur die u.a. an der Entstehung von Emotionen und der Funktion des Gedächtnisses beteiligt ist. Valium® wird zu den langsamwirkenden Benzodiazepinen gerechnet: ihre Wirkdauer beträgt ja nach eingenommener Menge zwischen 20 und 24 Stunden.

 

Mögliche Langzeitfolgen
Längerfristiger, chronischer Gebrauch von Valium® und anderen Benzodiazepinen, kann zu psychischer und körperlicher Abhängigkeit führen. Ein abruptes Absetzten des Medikaments nach längerem Gebrauch führt zu teilweise schweren Entzugserscheinungen, wie Angst-, und Spannungszuständen, Halluzinationen, Schlafstörungen, Muskelkrämpfen und Krampfanfällen (Epileptische Anfälle), zu starken Schwitzen, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen. Als Folge missbräuchlichem Langzeitkonsums können Depressionen, Störungen des Blutbildes und Beeinträchtigung der Leberfunktion auftreten.

Medikamente, wie Valium® werden aufgrund ihrer negativen Effekte und Langzeitfolgen nur unter ärztlicher Kontrolle abgegeben. Nichtmedizinischer Missbrauch dieser Substanzen kann neben schweren gesundheitlichen Folgen auch zu rechtlichen Schwierigkeiten führen.

 

Konsumiere nie bei…

  • Schwangerschaft und Stillperioden
  • gestörter Leber und Nierenfunktion, da Valium von der Leber abgebaut und über die Niere ausgeschieden wird und diese Organe dadurch stark belastet werden.
  • Glaukom, einer Augenerkrankung, und bei schweren Schockzuständen, ist von der Einnahme von Valium ebenfalls dringend abzuraten.

 

Mischkonsum

  • Benzodiazepine & andere Downer
    Die gleichzeitige oder zeitlich kurz versetzte Einnahme von Benzodiazepinen und anderen Beruhigungsmitteln, sowie Alkohol, GHB oder Opioiden erhöht die Gefahr einer Atemdepression. Weiters kann es zu starken Blutdrucksenkung kommen.Benzodiazepine haben eine sehr lange Wirkdauer und einen bis zu drei Stunden verzögerten Wirkeintritt. Auf keinem Fall sollten während dieser Phase weitere Benzodiazepine eingenommen werden – die Gefahren einer Überdosierung sind andernfalls besonders groß.

 

Risk reduction

  • Benziodiazepine werden aufgrund ihrer Nebeneffekte und der möglichen Langzeitfolgen nur unter ärztlicher Kontrolle verabreicht. Ein Missbrauch dieser Substanzen kann zu gesundheitlichen und rechtlichen Folgen führen.
  • Das Risiko einer Überdosierung und einer Atemlähmung ist bei Mischkonsum mit anderen Downern wie Alkohol, GHB oder Opioiden, besonders hoch.

 

Das Gesetz
Valium® unterliegt als Medikament dem Arzneimittelgesetz und erfordert eine ärztliche Verschreibung. Wer dieses Medikament einfach weitergibt oder verkauft, verstößt gegen das Arzneimittelgesetz und zwar auch dann, wenn es ursprünglich von einem Arzt verschrieben wurde.

 

Chemisches
Valium® ist der Handelsname des Benzodiazepins Diazepam. Als Benzodiazepin zählt es weiters zur Gruppe der Anxiolytika – wörtlich „angstlösendes Mittel“.

 

Geschichte
Mitte der 1950er Jahre stellt der Chemiker Leo Sternbach vom Pharmakonzern Roche das Benzodiazepin Diazepam her, das später unter dem Handelsnamen Valium® bekannt wird. Das ist der Startschuss der Entwicklung einer zweiten Generation von Beruhigungs- und Schlafmitteln. Benzodiazepine, so genannte Tranquilizer, sollen weniger Nebenwirkungen haben als ihre Vorgänger aus der Gruppe der Barbiturate.