Ketamin als Partydroge
 
Ketamin ist ein dissoziatives Anästhetikum, das auch heute noch in der Human- und Veterinärmedizin Verwendung findet. Aufgrund seiner besonderen Wirkungsweisen wird Ketamin jedoch auch ohne medizinische Indikation, zum Beispiel in der Partyszene, genutzt. Ketamin hat eine dissoziative Wirkung die auch zu so genannten Nahtoderfahrungen führen kann. Die speziellen Risiken dieser Substanz liegen in dem hohen Abhängigkeitspotential und in riskanten Verhaltensweisen in Folge des Konsums. Die Hypothese der Arbeit ist, dass es durch den Konsum von Ketamin zu sozialpathologischen Veränderungen kommt, speziell in Hinblick auf das Konfliktverhalten. Diese Hypothese wurde mittels eines standardisierten Fragebogens der KetaminkonsumentInnen auf diversen Technoveranstaltungen vorgegeben wurde, untersucht. Die Ergebnisse scheinen die Hypothese zu bestätigen: Es gaben rund 78 % der Befragten an, dass sich die Stimmung auf Parties, auf denen besonders viel Ketamin konsumiert wird, verschlechtert und oft ungut oder gereizt ist. Weitere 53 % gaben an, dass sich ihre Freunde durch den Ketaminkonsum verändert haben. Auch Abhängigkeit von Ketamin war immer wieder Thema in den Gesprächen mit KonsumentInnen, ebenso wie ein auftretendes Entzugssyndrom, worüber bis dato in der Fachliteratur nichts zu finden ist. Die Ergebnisse der Arbeit legen den Schluss nahe, dass ein aufsuchendes sozialarbeiterisches Angebot mit einem niedrigschwelligen Ansatz in der Technoszene mit KetaminkonsumentInnen indiziert wäre.
 
Die Studie ist gegen einen Unkostenbeitrag von 2€ (exkl. Versandkosten) unter checkit@vws.or.at zu beziehen.
Ketamine as a Recreational Drug
 
Ketamine is an dissociative anaesthetic used in veterinary and human medicine. Because of its specific effect ketamine is also used without medical indications, for example in the party scene. The dissociative effect of ketamine can produce a phenomenon referred to as a near-death experience. The special risks of this substance are the high risk of dependency and the readiness to take risks after consumption. The hypothesis of this thesis is that the consumption of ketamine causes socio- pathological changes especially in regard to conflict attitudes. This assumption was analysed with a standardised questionnaire filled out by ketamine consumers at various techno parties. The results appear to verify the assumption. For example, about 78% of those questioned stated that the atmosphere at parties where a large amount of ketamine is used gets strained, excited and aggressive. 53% of the persons asked told me that they had noticed a change in their friends’ behaviour after those had consumed ketamine. Ketamine dependence as well as withdrawal symptoms were also important topics in conversations with consumers. There is nothing to be found about the latter in literature. Because of these findings I have come to the conclusion that street work with a low threshold approach seems to be necessary in places where ketamine is consumed.
 
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Standards der Onlineberatung
 
Mit der Etablierung und Spezifizierung des Berufsfeldes der Onlineberatung ist es zunehmend wichtig Qualitätsstandards für das berufliche Handeln zu erarbeiten. Die vorliegenden „Standards der Onlineberatung“ sollen einen Beitrag zur Professionalisierung der Onlineberatung liefern.
Der Leitfaden stellt einerseits ein handlungsleitendes Konzept für die tägliche Arbeit dar, definiert anderseits aber auch allgemeine Standards. Neben den Basisprinzipien und allgemeinen Richtlinien zur Bearbeitung von Anfragen wird auch auf konkrete Vorgangsweisen vom Eingang einer Anfrage bis zur Absendung der Antwort, sowie auf einen für die Onlineberatung geeignete methodischen Ansatz (motivierende Gesprächsführung) eingegangen. Die Standards wurden in einem länderübergreifenden Projekt von MitarbeiterInnen von ChEck iT! (Wien), Partypack (Köln) und Kids-Hotline (München) erstellt.
 
Die Publikation ist gegen einen Unkostenbeitrag von 2€ (exkl. Versandkosten) unter checkit@vws.or.at zu beziehen.
 
Die ChEck iT! Sekundäranalyse 2005

Im Frühjahr 2005 erschien unser Artikel „Konsumtypen bei Freizeitdrogenkonsumenten in Österreich“ in der deutschen Fachzeitschrift „Sucht“.

Unter dem Titel „Daten zum Konsumverhalten  von Freizeitdrogen-KonsumentInnen - Eine Sekundäranalyse der Fragebogenstudien 1998 und 2001 bis 2003“ gibt es hier die gesamte Studie zum Download. Es ist uns in der Studie gelungen, anhand unserer Fragebogendaten aus den Jahren 1998 und 2001 bis 2003 (N=838) mittels einer Clusteranalyse vier charakteristische Konsumtypen zu identifizieren. Die Studie enthält eine genaue Beschreibung dieser Konsumtypen und behandelt die daraus resultierenden Implikationen für die Prävention. Neben den besagten Konsumtypen befindet sich darin auch ein langes Kapitel das ausschließlich dem Ecstasykonsum gewidmet ist. Im Anhang der Studie gibt es eine Übersicht über die Pill-Testing Ergebnisse von 1998-2003.

Die Studie zum Download:

Pill-Testing-Bericht 2003

Pill Testing 03 - Zusammenfassung

 

Die durch die EU finanzierten Studie Pill Testing - Ecstasy und Prävention der Autoren Annemieke Benschop, Manfred Rabes und Dirk J. Korf erschienen im Verlag Rozenberg Publishers, Amsterdam überprüfte charakteristische Ziele und Angebote von Pilltestingprogrammen auf ihre Wirksamkeit.

Zusammenfassung der Methodik und Ergebnisse der Studie:
PilltestingStudie03.pdf (75 kB)

 

ChEck iT!-Jahresbericht 1999/2000

Die Daten aus den Jahren 1999 und 2000 - zusammengefasst und übersichtlich...

Der Bericht enthält:

 

ChEck iT!-Jahresbericht 1999/2000

jahresbericht00.pdf (441 kB)

jahresbericht00.zip (383 kB)

  • die On-Site - Auswertung der Kontakte und Beratungen

  • eine überblicksartige Darstellung der Analyseergebnisse*

  • die Evaluation des Pill Testings

  • Information über EU - Projekte, an denen ChEck iT! beteiligt war

  • einen Exkurs über die Effektivität von Pill Testing - Projekten als sekundärpräventive Methode

  • den Launch von www.CheckYourDrugs.at

  • einen Spezialreport zu PMA / PMMA


* Der Druckteufel hat auch das Projekt ChEck iT! nicht verschont. Bei folgenden Abbildungen ist uns leider ein Fehler unterlaufen:
- Seite 18, Abb. 7: 1% MBDB (nicht MDBD)
- Seite 19, Abb. 9: 86% MDMA (nicht MDA)

 

EMCDDA - Pill-Testing-Bericht 2001

Im Auftrag der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) [http://www.emcdda.org] erstellte ChEck iT! einen umfangreichen Bericht in englischer Sprache über Methoden, Ziele, Ergebnisse und Probleme europäischer Pill-Testing oder Drug-Checking-Projekte.

Der Bericht enthält:

 
Pill-Testing-Bericht
  • eine Darstellung der Ziele, die Pill-Testing-Projekte verfolgen,

  • Projektrahmenbedingungen, rechtliche Situationen in den verschiedenen Ländern und Interventionsmethoden,

  • Vor- und Nachteile unterschiedlicher Analysemethoden sowie

  • eine Diskussion der Evaluationsmöglichkeiten im Bereich Pill-Testing.

Hintergrundinformationen der EBDD zum Bericht:
www.emcdda.org/responses/themes/outreach_pilltesting.shtml

Zusammenfassung des Berichts ("Executive Summary"):
pill_testing_summary.pdf (42 kB)
Fact Files zu den unterschiedlichen Projekten:
pill_testing_fact_files.pdf (144 kB)
Pill-Testing- Bericht
pill_testing_report.pdf (380 kB)

Die Veröffentlichungen können auch von der Homepage der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht [http://www.emcdda.org] bezogen werden.


ChEck iT!-Bericht 1997/98

ChEck iT! präsentierte 1999 einen umfangreichen Bericht mit Daten und Erfahrungen aus den Jahren 1997/98.

Der Bericht enthält:

 
ChEckiT!-Bericht 1997/98
  • eine Studie über Konsumgewohnheiten, Motive und demografische Daten der ChEck iT!-BesucherInnen,

  • eine Erklärung der chemischen Analysemethoden und

  • eine überblicksartige Darstellung der Analyseergebnisse

Zur deutschen Zusammenfassung des Berichts,
English summary of the ChEck iT!-study.

Der gesamten ChEckiT!-Bericht 97/98 zum Download:
bericht98.pdf (512 kB)
bericht98.zip  (391 kB)

 

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