Beim letzten Einsatz haben wir drei als Ecstasy verkaufte Tabletten getestet, die anstelle von MDMA das Research Chemical Methoxetamin enthielten. Methoxetamin ist ein Ketamin-Derivat über dessen Risiken, Langzeitfolgen und Toxizität bis dato keine bzw. kaum wissenschaftlichen Erkenntnisse vorhanden sind. Die Wirkung ist jener von Ketamin ähnlich, hält aber UserInnen-Berichten zu Folge länger an und ist sehr Dosis abhängig. Einige User berichten von einer Ecstasy-ähnlichen Wirkung kurz nach der Einnahme. Die dissoziative Wirkung setzt erst später und eher unvermittelt – besonders bei höheren Dosen – ein. Im August vergangenen Jahres wurde hier in Wien ein Todesfall in Zusammenhang mit einer Methoxetamin Überdosierung bekannt. Die genauen Hintergründe sind nicht geklärt, aber auch aus anderen europäischen Ländern wurden bereits Todesfälle im Zusammenhang mit Methoxetamin berichtet.

Auf Grund dieser Tatsachen und da eine unerwartete dissoziative Wirkung unter Umständen sehr unangenehm sein kann, raten wir dringend zur Vorsicht: Wenn Du Dich trotz gesundheitlicher und rechtlicher Risiken zum Konsum von Ecstasy entscheidest, lass Deine Tabletten testen! Sollte das nicht möglich sein, teste langsam an, leg´ nicht gleich nach und verzichte auf den zusätzlichen Konsum anderer psychoaktiver Substanzen!

Zwei Tabletten:

Logo: Smiley (am Bild leider schwer erkennbar)

Rückseite: keine Bruchrille

Farbe: weiß

Durchmesser: ca. 5,6 mm

Dicke: ca. 5 mm

Inhaltsstoffe:  Methoxetamin (62 mg und 25 mg)

Logo: nicht erkennbar

Rückseite: keine Bruchrille

Farbe: weiß

Durchmesser: 6,8 mm

Dicke: 3,7 mm

Inhaltsstoffe: Methoxetamin (72 mg)

Weitere Hinweise zu Risk Reduction findest du unter hier!